Plastische Chirurgie - Info

Alles rund um die ästhetische Schönheitschirurgie

Nasenkorrektur - Rhinoplastik

Montag 26. Mai 2008 von siena

Die Qual der Wahl! Welcher Schönheitschirurg ist der Richtige?

Es ist eine schwierige Aufgabe, sich einem Schönheitschirurg anzuvertrauen. Bei der Wahl des Arztes sollte man sehr behutsam vorgehen und gründlich recherchieren, bevor man ihn in seinem Gesicht herum schneiden läßt. Allein der Titel Schönheitschirurg oder plastischer Chirurg, verrät einem noch nicht, ob dieser auch wirklich dazu qualifiziert ist, plastische Eingriffe vorzunehmen. In Österreich sollte sich jeder Facharzt für plastische Chirurgie einer sechs jährigen Ausbildung, in einer vom Gesundheitsministerium definierten und zugelassenen Ausbildungsstätte, unterziehen. Um sicher zu gehen jemanden zu finden, der dies auch getan hat und weiß was er tut, kann man sich an die “Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie” (link: http://www.plastischechirurgie.org/index2.html) wenden. Alle eingetragenen Mitglieder dieser Organisation sind zugelassene Ärzte mit einer fundierten Spezialisierung auf die plastische Chirurgie. Einen guten Chirurgen, sollte er kein Mitglied dieser Oragnisation sein, erkennt man unter anderem an einem fundierten Beratungsgespräch. Eine solche Beratung darf auf keinen Fall fehlen. Es ist hilfreich, wenn man sich alle Fragen, die man hat, schon vor dem Gespräch mit dem Arzt überlegt und notiert. Bringt man einen solchen Hilfeleitfaden zur Beratung mit, kann es nicht passieren, dass man unter Umständen wichtige Fragen vergisst. Wenn es als hilfreich empfunden wird, sollte man jemanden Vertrauten zum Gespräch mitnehmen. Ein anderes wichtiges Kriterium, dass einen guten Arzt ausmacht, ist seine Erfahrung. Eine gute Nasenkorrektur, die auf ein natürliches und authentisches Ergebnis abzielen sollte, erfordert viel Können. Es ist wichtig, sich über die bisherige Laufbahn des Chirurgen, sowie über Erfahrungsberichte und Vorher – Nachher Fotos von bisherigen Patienten zu informieren. Auch ist es wesentlich, dass man vor der Nasenoperation schon ein Bild vom Ablauf dieser hat, und der Arzt einen über alle wichtigen Schritte, mögliche Grenzen des Behandlungserfolgs, Kosten sowie etwaige Komplikationen (link zu Komplikatiuonen) aufklärt.

Vorbereitung auf die Nasenoperation

Präoperativ wird eine Analyse des Gesichts durchgeführt. Es ist unerläßlich bei einer solchen alle Gesichtspartien miteinzubeziehen, da, um die Natürlichkeit des Aussehens zu bewahren, die neue Nase proportional zu allen anderen Teilen im Gesicht passen soll. Das zukünftige Aussehen der Nase wird festgelegt. Der Arzt informiert über einzelne Behandlungsschritte und Vorkehrungen, die zu treffen sind (zum Beispiel Absetzung von gewissen Medikamenten vor der OP, sowie kein Alkohol etc.). Der Gesundheitszustand, sowohl als auch vorherige Verletzungen des Patienten sollten eruiert werden, da diese ausschlaggebend für den Erfolg eines jeden Eingriffes sind.

Die Nasenoperation selbst

Moderne Techniken erlauben es, Nasenkorrekturen unter Lokalanästhesie ambulant vorzunehmen. Je nach Schwere des Eingriffs (Totale oder Partielle Nasenkorrektur) ist jedoch auch oft eine Vollnarkose und folglich eine stationäre Behandlung erforderlich. Diese Methode dauert zwar länger, erspart Ihnen jedoch eine Menge emotionalen Stress und erlaubt dem Arzt in Ruhe vorzugehen. Der operative Zugang für den Eingriff befindet sich meist im Naseneingang. In seltenen Fällen muss von außen begonnen werden. Sollte dies der Fall sein, so wird meistens ein kleiner Schnitt am Nasensteg oder am Naselflügelrand vorgenommen. Im Regelfall verheilen diese Schnitte narbenfrei. Manche Chirurgen wenden diese Technik gar nicht an. Je nach Art des Eingriffes wird die Nase danach in ihre neue Form modelliert. Die Haut wird entfernt und nach Bedarf werden unter anderem Knochen oder Knorpel entfernt, Knochen zurecht gefeilt, Implantate eingesetzt oder Knochen gebrochen und zurechtgestellt. Ist die Korrektur erfolgt, wird die Haut wieder and die Nase gelegt und ein unterstützender Verband oder Gips wird angelegt. Unmittelbar nach der OP werden Tamponaden in die Nase eingesetzt um eventuelle Blutungen zu absorbieren und zu stoppen. Diese saugen auch abfließende Gewebssekrete auf und stabilisieren die Nasenscheidewand. Im Regelfall werden sie aber nach wenigen Stunden wieder entfernt.

Nach dem Eingriff

Der unterstützende Gips bzw. Verband kann normalerweise nach ein bis zwei Wochen abgenommen werden. Schwellungen benötigen etwas länger um ganz abzuklingen. Die Straffung und Anpassung der Haut an die neue Form der Nase erfolgt, ausser in Ausnahmefällen (link Komplikationen), ganz von selbst in den Wochen nach der Rhinoplastik. Je nach Beschaffenheit und Dicke der Nasenhaut lässt das endgültige Ergebnis oft mehrere Monate auf sich warten. Es ist wichtig, dass man nach einem solchen Eingriff etwas Zeit und Ruhe zur Verfügung hat, denn der Körper befindet sich in einem Heilprozess und benötigt viel Energie.

Postoperative Hürden

Nach einer Nasenoperation muss mit Schmerzen gerechnet werden. Schwellungen, Blutungen oder Blutergüsse sind die häufigsten Nachwirkungen die auftreten können. Wird die Operation von einem Erfahrenen Spezialisten durchgeführt, kommt es in der Regel selten zu Komplikationen, jedoch auszuschließen sind sie niemals und bei keiner Operation. Um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden ist es wichtig, dass die Anweisungen des Arztes unter allen Umständen beachtet werden. Er informiert darüber, wie und wann der Verband gewechselt wird, über die richtige Schlaflage in der postoperativen Zeit, sowie über kleine Dinge im Alltag, die unwichtig erscheinen mögen, aber einen großen Unterschied im Heilprozess ausmachen können. So ist es zum Beispiel wichtig mit offenem Mund zu Niesen, um die Nasenhöhle zu entlasten. Das Tragen von Brillen sollte vermieden werden, sich die Nase zu putzten ist verboten, sowie Kopftiefhaltungen und körperliche Anstrengung. Sonnenlicht sollte möglichst vermieden werden, da dieses zu Pigment Störungen and der neu angeordneten Haut an der Nase führen kann. Durch Rauchen kann, aufgrund des Nikotins, die Wundheilung verschlechtert werden. Im Normalfall sollte jeder Patient durch seinen Arzt über die postoperativen Verhaltensregeln aufgeklärt werden.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 26. Mai 2008 um 18:03 und abgelegt unter Nasenkorrektur. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

2 Kommentare über “Nasenkorrektur - Rhinoplastik”

  1. toma jovanovic schrieb:

    was kostet eine nasen op wen man eine buklige nase hat oder zumindest gebrochen bitte um um benachrichtigung dancke

  2. JORGE schrieb:


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